Atomausstieg Kulmbach

Archiv für November, 2009

Wir haben gerufen……

… und Kulmbach hat geantwortet. Gut 400 Menschen demonstrierten am Samstag, den 28.11.2009  in Kulmbach gegen Atomkraft und für den Ausstieg aus der so genannten “Brückentechnologie”. Wir möchten uns an dieser Stelle nochmal bei allen Beteiligten und Unterstützern für Ihr Engagement bedanken. Auch gilt unser Dank den polizeilichen Einsatzkräften, die unsere Demo so gut begleitet haben.

Anti-Atomkraft-Demo am 28.11.2009 in Kulmbach

Anti-Atomkraft-Demo am 28.11.2009 in Kulmbach

Für manche unbeteiligten Beobachter muss es wahrlich nach einem Karnevalsumzug ausgesehen haben. Eine Masse von Leuten, teilweise verkleidet folgten einem geschmückten Agrarfahrzeug – begleitet von einigen Trommlern. Doch nach Feiern war es den zahlreich erschienen Bürgern nicht zumute. Dafür ist das Thema doch zu ernst.

Die anschließenden Redner auf dem Marktplatz machten dies nur mehr als deutlich. Atomkraft ist nach wie vor ein Thema und Atomkraft ist risikobehaftet und gefährlich. Unter den Referenten von Parteien, Kirche und Naturschützern gab es auch einen lebendigen Beitrag von Peter Dickel. Er vertrat die Bürgerinitiative aus dem Raum Asse/Schacht Konrad, die sich schon seit längerer Zeit gerade zwangsweise mit dem Thema “Endlagerung” auseinandersetzen müssen. Diese so genannten Endlagerstätten sind auf mittelfristige bis lange Sicht nicht sicher. Und die Menschen dort fühlen sich in Ihrer Existenz bedroht. Doch nicht nur vor der eigenen Haustür verstecken sich die Gefahren, die der Atomstrom mit sich bringt. Schon allein der für die Produktion wichtige Uranabbau schädigt die dortigen Arbeiter und das Umfeld in höchstem Maße. Deswegen stehen wir nicht nur gestern sondern auch in Zukunft in der Pflicht den Weg für die alternativen Energien zu ebnen, um dieser leidigen Geschichte mit der Atomkraft ein Ende zu setzen.

Kundgebung auf dem Markplatz

Kundgebung auf dem Markplatz

Mehr Bilder von der Demo gibt es in der Fotogalerie.

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Was Sie schon immer…….

Hier ein kleiner Hinweis auf unseren neuesten Link – Das Atomkraftwerke-Quiz.
“Was Sie schon immer über unsere Atomkraftwerke wissen wollten, aber nie zu fragen wagten.”
Über unsere Linkleiste unten rechts wirst Du auf die dementsprechende Seite weitergeleitet.
Sehr interessante Seite.

Anmerkung: Die anderen Links sind natürlich auch nicht zu verachten und immer ein Klick wert;)

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Zusatzveranstaltung

Zusatzveranstaltung

Zusatzveranstaltung

Informationsveranstaltung zum Thema “Endlagersuche für Atommüll”

Als Ergänzung zu der geplanten Anti-Atom-Demo am Samstag, den 28.11.2009 in Kulmbach wurde für den Vorabend ein Informations- und Diskussionsabend angesetzt. Thema des Abends: Die Problematik von zunehmendem Atommüll ohne geeignete Endlagerung. Als kompetenter Referent konnte hierfür Peter Dickel aus dem niedersächsischen Raum Asse/Schacht Konrad gewonnen werden. Er wird besonders das Thema “Gescheiterte Endlagerung – Die Erfahrung Asse II und Morsleben” behandeln. Da auch der Atomphysiker Prof. Dr. Klaus Buchner (ödp) seine Teilnahme an der Veranstaltung zusagte, erwartet die Zuhörer ein sehr interessanter Abend über die vorgenommene und zu erwartende Endlagersuche für Atommüll. Die Diskussionsleitung übernimmt Kreisrat Jürgen Öhrlein, der das Kulmbacher Aktionsbündnis für Atomausstieg vertritt.
Die Veranstaltung findet am Freitag, den 27.11.2009 um 19:30 Uhr im großen Vereinszimmer der Mönchshof-Gaststätte in Kulmbach statt.
Der Eintritt ist frei. Über eine kleine Spende würden wir uns dennoch freuen.

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Zwischenfall im US-Meiler “Three Mile Island”

In dem geschichtsträchtigen US-Kernkraftwerk „Three Mile Island“ in der Nähe von Harrisburg (Hauptstadt von Pennsylvania) hat es erneut einen Zwischenfall gegeben. Während Wartungsarbeiten ist in einem Reaktorgebäude radioaktive Strahlung ausgetreten. Zu dem Zeitpunkt als der Alarm ausgelöst wurde, befanden sich rund 150 Mitarbeiter in dem Gebäude. Diese wurden nach Angaben der US-Kontrollbehörde NRC sofort evakuiert. Bei einigen Mitarbeitern ist nach dem Unfall eine erhöhte Strahlenbelastung festgestellt worden. Sie wurden aber kurz darauf dekontaminiert. Eine Gefahr für die Bevölkerung habe nicht bestanden, so die Kontrollbehörde.

Der betroffene Reaktor ist aufgrund der Wartungsarbeiten seit Ende Oktober 2009 komplett abgeschaltet. Die Bevölkerung reagierte sehr empfindlich auf den Zwischenfall. Kein Wunder – denn vor 30 Jahren kam es dort zum größten Atomunfall in der Geschichte der USA. Nach einer teilweisen Kernschmelze blieb die totale Katastrophe glücklicherweise aus. Geschehen am 28. März im Jahre 1979.  Etwa viereinhalb Jahre nach Inbetriebnahme der Anlage. Reaktor Nummer Zwei wurde seitdem nie wieder in Betrieb genommen. Reaktor Nummer eins soll erst 2014 vollends vom Netz. Nach diesem schlimmen Unfall wurden in den USA keine weiteren Atomkraftwerke mehr gebaut.

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Wie komme ich zum Schwedensteg?

Das ist ganz einfach. Wenn Du mit der Bahn gekommen bist, sind es nur noch circa 5 Minuten zu Fuss. Damit Du Dich nicht verirrst, gibt es an dieser Stelle eine kleine Orientierungshilfe.
Vom Bahnhof zum Treffpunkt am SchwedenstegFür alle, die mit dem Auto anreisen oder mit dem Fahrrad;)  :
Der Großparkplatz Schwedensteg ist aus allen Fahrtrichtungen angeschrieben. Es der einzige Parkplatz mit Wohnmobil-Stellplatz. Wenn Ihr in Kulmbach angekommen seid, immer nur den Schildern mit der Aufschrift Großparkplatz folgen.
Im Notfall orientiert Ihr Euch einfach am Bahnhof und an unserer von Hand erstellten Skizze (Danke Hanna).
Also bis dann

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Es geht weiter…

Pinsel bei der ArbeitNoch zwei-einhalb Wochen bis zur Demo. Und es bleibt viel zu tun. Heute treffen sich wieder die Arbeitskreise zum gemeinsamen Pinselschwingen. Es müssen zahlreiche Plakate angefertigt werden. Und noch viel mehr…

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Es nimmt Gestalt an…

Es ist ebenso interessant und schwer, etwas gut zu sagen, wie es gut zu malen ist.
Vincent van Gogh

Am Samstag wurde also fleißig der Pinsel geschwungen. Sechs eifrige Mit-Organisatoren der bald statt findenen Demo kamen in einer Garage zusammen um kunstvoll Banner, Plakate und andere Requisiten zu bemalen.

Tonnen wurden auch gerollt und ziemlich große Anzüge bearbeitet. Außerdem kommt ein Traktor ins Spiel. Mehr wird noch nicht verraten. Aber es wird noch mehr gemalt. Bald treffen die Kreativen sich wieder, denn: Wir machen noch viel mehr! Wer noch dabei sein will kann sich einfach bei uns melden.

Hier einige Impressionen.

Eifrige Atom-Gegner malen Banner für die Demo

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