Atomausstieg Kulmbach

Demo am 29/10 bei Grafenrheinfeld

Liebe Freunde,

auf der einen Seite Temelin mit vielen Gaurisiken und geplanten Ausbau der Blöcke 3 und 4, (Reaktoren mit einer Leistung zwischen 1000 und 1600 MW) auf der anderen Seite Grafenrheinfeld mit ungesichertem Zwischenlager und Risikomeiler, so haben wir uns die Zeit nach dem Ausstieg nicht vorgestellt. Deshalb unterstützen wir die Großdemo in Grafenrheinfeld am kommenden Samstag und fahren hin.

Edith Berg hat sich bereit erklärt, die Fahrkarten und die Abwicklung zu managen (Tel. 09229 975730), bitte baldmöglichst bei ihr melden.

Das Kulmbacher Anti-Atom-Bündnis ist dabei.

Geschrieben von Hanna in Allgemein mit keinen Kommentaren

Mahnwache am Montag 06/06

Ein bißchen Sekt, viel Selters und unheimlich viel Gottvertrauen sind für uns angesagt, wenn wir das Ergebnis der Verhandlungen über den Atomausstieg postiv bewerten wollen.

Die Parteien versuchen uns, die Pseudo-Rückkehr zum alten, rot-grünen Atomausstieg als neues Ausstiegskonzept zu verkaufen. Doch was ist wirklich neu an diesem Konsens, wenn wir nach Fukushima nicht mal soweit sind wie vor einem Jahr? Die Ausstiegspläne der Parteien sehen keine konkreten Einsparungen, sondern ein “Weiter so” mit neuen Mitteln vor.

Wir haben noch die Wahl, ob wir abschalten und Strom sparen, oder auf den GAU warten und dann sparen. Die Japaner haben keine Wahl mehr. Die katastrophalen Entwicklungen in Japan stehen immer noch am Anfang, die Gefährdung und Schädigung der Menschen nimmt ständig zu und nur das besondere Ausharrungsvermögen der Japaner verhindert eine Massenpanik. Millionen von Menschen werden zunehmend stärker verstrahlt und die Regierung beschwichtigt – es ist nur noch unbeschreiblich.

Je länger wir beim Ausstieg warten, umso größer wird die Gefahr, dass auch wir den Supergau noch im eigenen Land erleben. Wir wissen aus fachkundiger Hand, dass ein Ausstieg binnen zwei Jahren möglich wäre, wenn wir sofort damit beginnen und nicht nur regenerative Enregien fördern, sondern auch massiv Energie einsparen. Selbst das Umweltbundesamt hält den Ausstieg innerhalb von sechs Jahren für machbar.

Statt einer Hintertür zur Verlängerung der AKW-Laufzeiten müssten wir fordern, dass der geplanten “Ausstieg light” massiv beschleunigt wird! Dadurch wird die Müllmenge kleiner, die Terrorgefahr etwas minimiert, aber trotzdem wissen wir, dass uns diese Technik, die wir geduldet haben, Hunderten von Generationen nach uns Probleme bereiten wird. Umso mehr müssen wir alles tun, um den schnellen Ausstieg durchzusetzen.

Wir wollen auch nicht, dass die AKW nun unter Volllast zehn Jahre Müll produzieren. Der überflüssige Strom vermarktet die E.On europaweit, nur um die Gewinne weiterhin zu maximieren. Aber Volllastbetrieb heißt auch, dass die Risiken, besonders dann, wenn die Wartung aus Geldgier oder einfach nur aus Dummheit nicht entsprechend angepasst wird, immens ansteigen.

Dieser bisherige Parteikonsens zum AKW-Betrieb bis 2022 ist ein falsche Signal, wir müssen schneller aussteigen, die regenerativen Energien (statt die Banken) intensiver fördern und den Menschen die Möglichkeiten des Energiesparens als das wichtigste Mittel zum Ausstieg erläutern.

Es wäre schön, wenn wir am Montag bei der Mahnwache diese Gedanken in Worte fassen. Kommt am Montag und zeigt, dass wir Bürger eine eigene Stimme haben, die unbestechlich ist und das Wohl der Menschen über alle finanziellen Vorteile setzt.

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Wieder Mahnwache in Kulmbach

Am Montag, den 30.05. um 18 Uhr gibt es eine MAHNWACHE FÜR DEN SOFORTIGEN ATOMAUSSTIEG am Marktplatz in Kulmbach!

Bitte Fahnen, Banner usw. mitbringen!

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Bündnis Atomausstieg Kulmbach fährt nach Fürth

Liebe Freunde,

der Stresstest und die Kommentare der CSU/CDU-Politiker lassen das Blut gefrieren: Nun ist klar, dass die Bundesregierung die Laufzeitverlängerung beschlossen hat, obwohl sie wusste, dass kein deutsches Atomkraftwerk gegen einen Sabotageakt mit einem größeren Flugzeug gesichert ist. Das ist menschenverachtend und eine Politik, die nur noch auf Geld setzt und uns als Bürger vergißt. Bisher haben wir es geahnt, jetzt ist es bewiesen. Es wird auch deutlich, dass der Stresstest eine Farce ist und nur dazu dient, Zeit zu gewinnen; jeder Tag bringt 1 Mill/Kraftwerk Reingewinn oder XX als Spende für die Lobbyparteien.

In Japan wird uns vor Augen geführt, was ein Supergau bedeutet: Hilflosigkeit der Betreiber und der Politik bei der Problemlösung oder bei der Warnung der Bürger, Lügen, nur Beschwichtigen und keinerlei effektive Reaktionen (sofern dies überhaupt möglich ist), und dann Kostenübernahme durch den Staat, damit die Betreiber nicht pleite gehen. In Deutschlan wäre es nicht anders, nur wären dann Merkel, Seehofer und andere Verantwortliche sehr schnell außer Landes. Vermutlich haben eon und Co schon in anderen Ländern die richtigen Auffanglager (Hotelsuiten) für brave Politiker angemietet.

So geht es nicht weiter, jetzt wird es ernst. Wir müssen noch mehr tun, deshalb müssen wir uns alle in Fürth zur vermutlich entscheidenden Demo gegen Atomkraft am 28.5. treffen!

Die Kosten der Bahnfahrt werden von den Grünen gesponsert, wenn ihr euch vorher anmeldet unter Tel. 09229 7197 oder atomausstieg@kreisgruen.de, dazu brauchen wir auch

  • Abfahrtsbahnhof
  • Anzahl der Teilnehmer
  • möglichst HandyNr oder Mailadresse
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Die DEMO – ein voller Erfolg

Vom strömenden Regen haben wir uns nicht abhalten lassen. 200 Menschen liefen lautstark durch Kulmbach, trommelten, pfiffen und riefen für einen schnellen Atomausstieg.

Demozug am 26. April in Kulmbach

Von der Baustelle der neuen Stadtwerke ging es am Bahnhof vorbei zum Marktplatz. Dort wurde nach Einstimmung durch ein Gong-Spiel der vielen Opfer der Katastrophe von Tschernobyl gedacht. Danach sprach Hanna Böhm (ÖDP) über Tschernobyl und wie es nach Deutschland kam. Christian Mose über die physikalischen Hintergründe der Kernkraft und wie es zu schweren Atomunfällen kommen kann. Dr. Gaby Philipp betonte die vielen Gefahren der Atomenergie. Ulrike Gote (Die Grünen) machte in ihrer feurigen Rede allen Teilnehmern der Demo Mut, den Atomausstieg selbst in die Hand zu nehmen. Dem folgte Markus Ruckdeschel von der Energieagentur, der den Umstieg auf alternative Energien ganz konkret darstellte. Inge Aures (SPD) forterte die Politik zu einem radikalen Umdenken auf. Danach sprach Thomas Schmidt vom Bund Naturschutz, der als Gevatter Tod die Kernkraft als seinen besten Verbündeten anpries. Den Abschluss machte Christina Flauder von der evangelischen Kirche, die die Veranstaltung mit einem gemeinsamen Gebet für alle bisherigen und zukünftigen Opfer abschloss.

Mehr Fotos von der Demo gibt es in der Galerie.

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25 Jahre Tschernobylgedenktag in Kulmbach

Die Großdemos an den Atomstandorten gehen dem Ende zu (15.000 Teilnehmer in Grafenrheinfeld!) und wir in Kulmbach stehen nun kurz vor unserer „Ausstiegsdemo“. Eines ist klar: der Ausstieg muss jetzt durchgesetzt werden, sonst kommt er erst nach dem Gau in Deutschland oder Europa.

Wir sollten nicht vergessen, dass die radioaktiven Werte als Folge von Tschernobyl besonders in Südbayern noch sehr hoch sind und die gesundheitlichen Folgen keiner kennt (und die Politik alle Erkenntnisse auch gezielt verschweigt). Nur die bayerischen Jäger erleben dieses Problem weiterhin hautnah, weil Wildschweine teils noch mit über 10.000 Becquerel verstrahlt sind und bereits bei Werten über 600 kBq als Sondermüll entsorgt werden müssen. Wie sagte 1986 der Innenminister Zimmermann: Deutschland ist vom Gau in Tschernobyl nicht betroffen…

Es ist in aller Interesse, wenn jeder seine Freunde darauf anspricht, morgen ab 17 Uhr dabei zu sein. Diese 21/2 Stunden Widerstand gegen die Atomlobby sind wir uns und unseren Enkeln schuldig! Und es wäre fast zu schön, wenn wir zu diesem Thema keine weiteren Demos mehr brauchen und Vernunft bei den Politikern einkehrt. Die Endlagerfrage aber bleibt uns und allen nachfolgenden Generationen als Andenken an eine menschenverachtende Energiepolitik.

Das Organisationsteam trifft sich um 16 Uhr am Start, dort werden wir unsere Restbestände an Buttons, Fahnen, Shirts usw. verkaufen. Pünktlich um 17 Uhr starten wir an dem Neubau der Stadtwerke (Brauereimuseum Kulmbach) in Richtung Marktplatz, nachdem es eine Vollsperrung der Straßen z.B. am Schwedensteg gibt, bitte frühzeitig anfahren (und den Parkplatz am Schwedensteg nehmen, liegt fast mittig zwischen Start und Ziel). Und nachdem wir nicht ungehört sein wollen, bitte Trommeln, Tröten, Pfeifen, Didgeridoo mitbringen, auch Vuvuzelas können nochmals aktiviert werden. Fahnen sind ebenso willkommen wie Atommüllfässer, wir brauchen aber auch Freiwillige als Ordner, die wir ab 16:45 vor Ort in ihren Job einweisen.

Um 18 Uhr sind wir am Marktplatz, dort beginnt eine Kundgebung mit Rednerinnen aus den Bereichen Umwelt – Kirche – Parteien – Physiker – Ärzte usw. Die Kinder werden an einem Mal- und Bastelstand (Nähe Eisdiele) betreut. Um 19:30 Uhr ist die Kundgebung zu Ende, vielleicht treffen wir uns dann ab 20 Uhr zum Dämmerschoppen noch in einer der Kneipen in Marktplatznähe, Demos machen auch durstig.

Hoffen wir, dass morgen noch Frühlingswetter herrscht, aber auch bei Regen und Sturm sind solche Demos umso einprägsamer, in Wackersdorf wurde bei den Demos nie nach dem Wetter gefragt.

Die Veranstalter der Aktion sind ein Bündnis von Bund Naturschutz, Kirchen, Energieagentur, Ärzte gegen Atomkraft, ÖDP, SPD, Grüne und viele ungenannte Mithelferinnen, die in den letzten Tagen mitgewirkt haben. Uns eint der Wille – Atomkraft abschalten – Energie sparen – regenerative Energie einschalten.

Die Vorbereitung mit LRA, Stadt und Polizei war vom gemeinsamen Willen geprägt, dass sich die Bürokratie den demokratischen Rechten der Bürger anpasst. Dies respektieren wir gerne, auch wenn wir den Zorn über die falsche Energiepolitik auf den Lippen tragen werden.

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Countdown zum Tschernobyl-Gedenktag

Die letzten Vorbereitungen laufen. Am Karfreitag um 11 Uhr startet auch in Kulmbach mit der Vorführung des Kinofilms “Die Wolke” eine Zeit in der wir uns intensiv mit den Gefahren des Atomkraft auseinander setzen müssen – am 26. April jährt sich nämlich die schreckliche Katastrophe von Tschernobyl zum 25. Mal. In letzter Zeit in Vergessenheit geraten – siehe Laufzeitverlängerungen der AKWs in Deutschland – wird das Thema durch Fukushima aktuell wie seit 25 Jahren nicht mehr. Grund genug, lauter und vehementer gemeinsam für einen schnellen Ausstieg aus der Atomenergie auf die Straße zu gehen und Flagge zu zeigen.

Bundesweit finden am Dienstag Veranstaltungen zum Gedenken der Opfer von Tschernobyl statt. In Kulmbach wird es einen Demozug von der Baustelle der neuen Stadtwerke zum Marktplatz geben. Nehmt lautstark teil!

Geschrieben von Hanna in Allgemein mit keinen Kommentaren
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250 am Marktplatz zur Mahnwache

Am Montag nachdem die verheerende Atom-Katastrophe in Japan ihren Anfang nahm wurden bundesweit Mahnwachen veranstaltet. In Kulmbach kamen ungefähr 250 Leute zusammen um im nachdenklichen Rahmen die eigene Einstellung zur Situation der Kernenergie kundzutun: Die Geschehnisse sollen die Regierung endlich aufrütteln und ein für alle Mal Schluss mit der Atomkraft machen.

Bilder der Mahnwache gibt es wie immer in der Fotogalerie.

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Fukushima ist überall – Atomausstieg jetzt!

Am Montag, 14. März 2011, finden bundesweit Mahnwachen für den Atomausstieg statt:

… auch in Kulmbach: 18 Uhr am Marktplatz !

In großer Betroffenheit über die Ereignisse in Japan und mit dem festen Willen, gemeinsam dafür zu streiten, dass die Atomkraftwerke in der Bundesrepublik endlich stillgelegt werden, rufen wir dazu auf, am Montag, 14. März, in möglichst vielen Orten auf zentralen Plätzen zu Mahnwachen zusammenzukommen.

Mobilisiert möglichst viele Menschen: Mit Brieftauben, via E-Mail und Internet-Netzwerk, am besten aber auch, indem Ihr Eure FreundInnen und Bekannten direkt ansprecht und telefoniert!

Jetzt ist es Zeit, öffentlich Flagge zu zeigen. Ob wirklich mit der Anti-Atom-Fahne aus dem Fenster, mit dem Button am Kragen oder Aufkleber auf dem Fahrrad.
Zeig, dass Du die Stilllegung der Atomkraftwerke forderst!

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WIR laden ein

Aufgrund eines „öko-politischen Kultur-Sponsorings“ seitens des Kulmbacher Stadtrats Volker Wack besteht nunmehr am Samstag, 9. Oktober für die Teilnehmer an der 10 km langen Menschenkette unter dem Motto „Atomkraftwerke abschalten“ die Möglichkeit der kostenfreien Bahnfahrt nach München:

Die Abfahrtszeiten: Lichtenfels 8.02 h, Burgkunstadt 8.10 h, Mainleus 8.18 h, Kulmbach 8.22 h, Untersteinach 8.28 h und Neuenmarkt-Wirsberg 8.35 h, München 12:53 h. Rückfahrt gegen 17.04 h, Kulmbach 21:33 h.

Am Mittwoch, 6.10. von 13 – 17 Uhr werden wir an unserem Infostand für den Atomausstieg und regenerative Energien werben.

Kontaktadresse: Bernhard Herrmann Tel. 09225 956745  oder mail bernhard-herrmann@online.de

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