Atomausstieg Kulmbach

Countdown zum Tschernobyl-Gedenktag

Die letzten Vorbereitungen laufen. Am Karfreitag um 11 Uhr startet auch in Kulmbach mit der Vorführung des Kinofilms “Die Wolke” eine Zeit in der wir uns intensiv mit den Gefahren des Atomkraft auseinander setzen müssen – am 26. April jährt sich nämlich die schreckliche Katastrophe von Tschernobyl zum 25. Mal. In letzter Zeit in Vergessenheit geraten – siehe Laufzeitverlängerungen der AKWs in Deutschland – wird das Thema durch Fukushima aktuell wie seit 25 Jahren nicht mehr. Grund genug, lauter und vehementer gemeinsam für einen schnellen Ausstieg aus der Atomenergie auf die Straße zu gehen und Flagge zu zeigen.

Bundesweit finden am Dienstag Veranstaltungen zum Gedenken der Opfer von Tschernobyl statt. In Kulmbach wird es einen Demozug von der Baustelle der neuen Stadtwerke zum Marktplatz geben. Nehmt lautstark teil!

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WIR laden ein

Aufgrund eines „öko-politischen Kultur-Sponsorings“ seitens des Kulmbacher Stadtrats Volker Wack besteht nunmehr am Samstag, 9. Oktober für die Teilnehmer an der 10 km langen Menschenkette unter dem Motto „Atomkraftwerke abschalten“ die Möglichkeit der kostenfreien Bahnfahrt nach München:

Die Abfahrtszeiten: Lichtenfels 8.02 h, Burgkunstadt 8.10 h, Mainleus 8.18 h, Kulmbach 8.22 h, Untersteinach 8.28 h und Neuenmarkt-Wirsberg 8.35 h, München 12:53 h. Rückfahrt gegen 17.04 h, Kulmbach 21:33 h.

Am Mittwoch, 6.10. von 13 – 17 Uhr werden wir an unserem Infostand für den Atomausstieg und regenerative Energien werben.

Kontaktadresse: Bernhard Herrmann Tel. 09225 956745  oder mail bernhard-herrmann@online.de

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WIR Kulmbacher fahren zur Demo nach München

Unter dem Motto „Atomkraftwerke abschalten!“ mobilisieren WIR zur  Demonstration am 9. Oktober und zur Knüpfung einer 10 km langen Menschenkette zwischen den Zentralen der Atomlobby in München. „Denn München ist die Hauptstadt der Atomlobby: Hier sitzen die Zentralen von E.on, CSU und vielen andren mehr. Hier wollen wir ein klares Zeichen setzen!“ heißt es in dem zentralen Aufruf (www.anti-atom-bayern.de).

Die Nutzung der Atomkraft berge viele Gefahren, nicht nur im „Normal-Betrieb”: durch ständige Emissionen und Unfälle, Alterung und sogar auch Terror. Das weltweit ungelöste Problem der Atommüll-Endlagerung beunruhige die Menschen! „Die schwarz-gelbe Bundesregierung tut alles, um den vier großen Atomkonzernen noch mehr Vorrechte und Gewinne einzuräumen, den Fortschritt der erneuerbaren Energien zu behindern – und um gleichzeitig die Bürgerrechte der Menschen zu beschneiden“, lautet das Haupt-Argument der AKW-Gegner.

Bei einem Informationsstand vor dem „FRITZ“ am Mittwoch, den 6. Oktober von 13 bis 17 Uhr bieten WIR Gelegenheit zur Information und zu Anmeldungen zur gemeinsamen Fahrt nach München (Infos bei Bernhard Herrmann – Tel. 09225/956745).

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Es tickt – Am 18. September Großdemo in Berlin

Es kommen immer mehr bizarre Fakten ans Licht – der neue Vertrag der Regierung zur Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke in Deutschland hat es in sich! Nun soll auch noch an der Sicherheit gespart werden. Von einer Stromlücke bei Abschaltung der alten Meiler ist weiterhin nichts zu sehen – 2010 wird so viel Strom ins Ausland exportiert wie unsere 8 ältesten ausspucken. Gegen diesen Irrsinn geht es auf die Straße – mitten in Berlin wollen wir das Regierungsviertel umzingeln.

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Wir haben gerufen……

… und Kulmbach hat geantwortet. Gut 400 Menschen demonstrierten am Samstag, den 28.11.2009  in Kulmbach gegen Atomkraft und für den Ausstieg aus der so genannten “Brückentechnologie”. Wir möchten uns an dieser Stelle nochmal bei allen Beteiligten und Unterstützern für Ihr Engagement bedanken. Auch gilt unser Dank den polizeilichen Einsatzkräften, die unsere Demo so gut begleitet haben.

Anti-Atomkraft-Demo am 28.11.2009 in Kulmbach

Anti-Atomkraft-Demo am 28.11.2009 in Kulmbach

Für manche unbeteiligten Beobachter muss es wahrlich nach einem Karnevalsumzug ausgesehen haben. Eine Masse von Leuten, teilweise verkleidet folgten einem geschmückten Agrarfahrzeug – begleitet von einigen Trommlern. Doch nach Feiern war es den zahlreich erschienen Bürgern nicht zumute. Dafür ist das Thema doch zu ernst.

Die anschließenden Redner auf dem Marktplatz machten dies nur mehr als deutlich. Atomkraft ist nach wie vor ein Thema und Atomkraft ist risikobehaftet und gefährlich. Unter den Referenten von Parteien, Kirche und Naturschützern gab es auch einen lebendigen Beitrag von Peter Dickel. Er vertrat die Bürgerinitiative aus dem Raum Asse/Schacht Konrad, die sich schon seit längerer Zeit gerade zwangsweise mit dem Thema “Endlagerung” auseinandersetzen müssen. Diese so genannten Endlagerstätten sind auf mittelfristige bis lange Sicht nicht sicher. Und die Menschen dort fühlen sich in Ihrer Existenz bedroht. Doch nicht nur vor der eigenen Haustür verstecken sich die Gefahren, die der Atomstrom mit sich bringt. Schon allein der für die Produktion wichtige Uranabbau schädigt die dortigen Arbeiter und das Umfeld in höchstem Maße. Deswegen stehen wir nicht nur gestern sondern auch in Zukunft in der Pflicht den Weg für die alternativen Energien zu ebnen, um dieser leidigen Geschichte mit der Atomkraft ein Ende zu setzen.

Kundgebung auf dem Markplatz

Kundgebung auf dem Markplatz

Mehr Bilder von der Demo gibt es in der Fotogalerie.

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Es geht weiter…

Pinsel bei der ArbeitNoch zwei-einhalb Wochen bis zur Demo. Und es bleibt viel zu tun. Heute treffen sich wieder die Arbeitskreise zum gemeinsamen Pinselschwingen. Es müssen zahlreiche Plakate angefertigt werden. Und noch viel mehr…

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Es nimmt Gestalt an…

Es ist ebenso interessant und schwer, etwas gut zu sagen, wie es gut zu malen ist.
Vincent van Gogh

Am Samstag wurde also fleißig der Pinsel geschwungen. Sechs eifrige Mit-Organisatoren der bald statt findenen Demo kamen in einer Garage zusammen um kunstvoll Banner, Plakate und andere Requisiten zu bemalen.

Tonnen wurden auch gerollt und ziemlich große Anzüge bearbeitet. Außerdem kommt ein Traktor ins Spiel. Mehr wird noch nicht verraten. Aber es wird noch mehr gemalt. Bald treffen die Kreativen sich wieder, denn: Wir machen noch viel mehr! Wer noch dabei sein will kann sich einfach bei uns melden.

Hier einige Impressionen.

Eifrige Atom-Gegner malen Banner für die Demo

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Es tut sich was…

Am morgigen Samstag treffen sich die Arbeitskreise des Kulmbacher Aktionsbündnis für Atomausstieg um an den Bannern und Schildern zu arbeiten, die während der Demo zum Einsatz kommen sollen. Gute Ideen gibt es schon zuhauf. Wir sind auf die Ergebnisse gespannt.

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